Jurysieger des Architekturpreises              "Das beste Einfamilienhaus 2018"

  • Der hohe, schlanke Neubau schmiegt sich unauffällig an den angrenzenden Wohnbau aus den 60er-Jahren. Fotografien: Radek Brunecky

  • Wohnhaus, Atelier und die bestehenden Büroräumlichkeiten im Nachbarhaus stellen kombinierbare Einheiten dar, die jederzeit auf sich ändernde Arbeits- und Lebensumstände reagieren können.

  • Innen wie aussen dominiert der Béton brut. In den Wohnräumen setzen unterschiedliche Rottöne kontrastierende Akzente dazu.

Der Wettbewerb "Das beste Einfamilienhaus 2018" wird von der Zeitschrift "Das Ideale Heim" ausgelobt. Von 64 Eingaben haben es 10 Projekte in die Finalrunde geschafft. Sieger aus Sicht der Jury ist das Wohnhaus und Atelier "ELLI" in Zürich. Weitere Informationen zum Wettbewerb.

Architekt Holzer Kobler Architkturen, Zürich
Objekt Wohnhaus und Atelier «ELLI»
Ort Zürich ZH
Baujahr

2016

Das Projekt «ELLI» ist ein Prototyp für individuelle, innerstädtische Nachverdichtung. Auf einer gewerblich genutzten Hoffläche entsteht ein fünfgeschossiges Wohnhaus mit einer minimalen Grundfläche und ein doppeltes Untergeschoss mit grosszügigem Atelier- und Veranstaltungsraum. Der Wohnraum des Neubaus mit einer Grundfläche von nur ungefähr fünf mal zehn Metern ist äusserst kompakt. Der hohe schlanke Neubau schmiegt sich unauffällig an den angrenzenden Wohnbau. Unter optimierten Produktionsbedingungen vorgefertigte Betonelemente bilden die Hülle des neuen Einfamilienhauses und prägen dessen architektonischen Ausdruck sowohl im Innern als auch im Äusseren. Das Gebäude ist so quasi als Rohbau bewohnbar. Das Fugenbild der industriell gefertigten Betonelemente prägt die Fassade. Im Innern setzt eine Palette aus unterschiedlichen Rottönen kontrastierende Akzente zur grauen Farbe des Béton brut.