Mehrfamilienhaus aus Dämmbeton in Bottmingen

Architektur

Lo Verdi Architekten AG, CH-4057 Basel, www.loverdi-architekten.ch

  • Foto: Tom Bisig, Basel

  • Photo: Tom Bisig, Basel

An der Schnittstelle 

Das Mehrgenerationenhaus vermittelt an der Schnittstelle zwischen Wald- und Siedlungsraum mit der umliegenden Landschaft. Seine Architektur oszilliert zwischen Zurückhaltung und Transparenz, zwischen monolithischem Gebilde und differenziert ablesbaren Geschosskörpern.

 

In der Baselbieter Gemeinde Bottmingen haben Lo Verdi Architekten ein Mehrgenerationenhaus erstellt, das ein bestehendes Einfamilienhaus aus den 50er-Jahren ersetzt. In sanfter Hanglage, in der Schnittstelle zwischen Wald- und Siedlungsraum, organisiert der Bau des Basler Büros variabel nutzbaren Wohnraum auf insgesamt vier Geschossen. Offene, ineinanderfliessende und geschlossene Raumabfolgen bewirken dabei eine harmonische Abwechslung von Transparenz und schützenden Mauern sowie vielfältige Aussichtspunkte. Die Architektur vermittelt mit der umliegenden Landschaft. Waldseitig zeigt sich der Baukörper mit seiner Betonhaut als geschlossener Monolith, talseitig als differenziertes Gebilde aus rückgestaffelten Geschosskörpern, die auf einem markanten Sockel stehen.

Der Ort, an dem sich der Wohnbau verwirklicht, ist geprägt von Wald und Aussicht. In den Fenstern spiegeln sich wunderschön die anliegenden Baumwipfel mit ihrem sommers üppigen, grün behängten Astwerk. Talseitig öffnet sich der Blick auf das ländliche und zugleich stadtnahe Bottmingen, auf den Dorfkern dieser Basler Agglomerationsgemeinde mit dem örtlichen Wahrzeichen, einem aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammenden Weiherschloss. In dieses verschiedenartige Setting hinein organisieren sich auf den insgesamt vier Geschossen jeweils autonom funktionierende Einheiten, die über geschlossene oder ineinander fließende Räume und vielfältige Aussichtspunkte verfügen.

Ganzer Artikel zum Mehrfamilienhaus Bottmingen aus der Architekturzeitschrift opusC