Im Juni 2015 haben die zehn ersten Studierenden alle drei CAS-Module des Diplomlehrganges«DAS FHNW Betoningenieur» erfolgreich bestanden und das berufsbegleitende Studium mit dem «Diploma of Advanced Studies (DAS)» abgeschlossen. Einer der zehn ersten Studierenden ist Jörg Steck, Leiter technischer Verkauf & Entwicklung bei der Toggenburger AG in Winterthur. Wie fällt sein Urteil aus über diesen Diplomlehrgang, der von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Zusammenarbeit mit BETONSUISSE angeboten wird?

Jörg Steck, Toggenburger AG

Herr Steck, Sie haben letztes Jahr den Diplomstudienlehrgang zum Betoningenieur erfolgreich abgeschlossen. Wurden Ihre Erwartungen an die Ausbildung erfüllt?

Ganz klar: Ja! Mir ging es darum, bereits vorhandene Kenntnisse zu vertiefen und meine beruflichen Erfahrungen auf aktuelles Wissen abzustellen. Zudem fördert der Lehrgang das „ingenieurmässige“ Herangehen an Problemstellungen.

Wie beurteilen Sie den Praxisbezug des Unterrichts? 
Da alle Dozierenden aus der Praxis kommen und sich täglich mit den vermittelten Themen auseinandersetzen, ist der Praxisbezug sehr stark gegeben. Viele Fragestellungen wurden gleich anhand aktueller Fallbeispiele besprochen. Hierbei kam auch der Austausch von Erfahrungen unter den Studierenden voll zum Tragen. 

    Wem würden Sie den Lehrgang empfehlen? 

    Ich empfehle den Lehrgang all denen, die sich täglich beratend oder planend vertieft mit Betonthemen auseinandersetzen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, ein entsprechendes zeitliches Engagement aufzubringen.


    Über welche Themen haben Sie in Ihren Zertifikatsarbeiten geschrieben?
    Da ich mich in den letzten Jahren stark mit dem Thema «Dämmbeton» auseinandergesetzt habe, nutzte ich die Gelegenheit zur Konsolidierung von vorhandenem mit neuem Wissen zu diesem Thema. Die drei Zertifikatsarbeiten mit den Titeln «Dämmbeton - Energie, Ökologie und Nachhaltigkeit», «Bemessung von Infraleichtbetonwänden» und «Schutz und Instandsetzung von Dämmbetonbauten» sind insgesamt für mich heute ein gutes Kompendium zum Thema «Dämmbeton». Glücklicherweise fand ich in Tino Schwenk für alle drei Arbeiten einen Mitstudenten, der mein Interesse an Dämmbetonen ebenfalls teilte.

    Wie beurteilen Sie die Betreuung durch die Referenten?
    Ich habe mich zu jeder Zeit gut betreut gefühlt. Bei allen Referenten bestand die Möglichkeit, sich auch ausserhalb des Lehrgangs Rat, Tipps und Wissen zu holen.

    Wie gross war der zeitliche Aufwand für das Bestehen des DAS FHNW Betoningenieurs?
    Nebst den reinen 16 Unterrichtstagen pro CAS-Modul habe ich sicher nochmals 10 Stunden pro Woche fürs Lernen investiert, auch in den unterrichtsfreien Wochen. Dies lag im Rahmen des Erwarteten. Was ich anfangs unterschätzt habe, ist sicher der Aufwand für die Zertifikatsarbeiten. Da Tino und ich den Anspruch an uns selber hatten, dass die Zertifikatsarbeiten uns auch später bei der täglichen Arbeit helfen sollen, haben beide sicher pro Arbeit nochmals ca. 150 Stunden investiert. Hätte für mich „nur“ das Bestehen in Vordergrund gestanden, wäre der zeitliche Aufwand sicher geringer gewesen.

    Was hat Ihnen besonders gut gefallen?
    Das war gewiss der Wissensaustausch mit sehr fachkompetenten Personen, sei es mit den Referenten oder den Studierenden. Und sicher auch die Erkenntnis sich weiterentwickeln zu können, auch wenn man nicht mehr zu den jüngeren Semestern zählt.



    Weitere Informationen:

    www.fhnw.ch/das-fhnw-betoningenieur-in

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