Der Baustoff Beton zeichnet sich durch seine hohe Leistungsfähigkeit und seine grosse Flexibilität aus, die in dem idealen Zusammenwirken der unterschiedlichen Ausgangstoffe begründet ist. Beton ist nahezu universell einsetzbar und ermöglicht die gleichzeitige Ausnutzung des Werkstoffs in vielfacher Hinsicht. Seine Robustheit und unkomplizierte Herstellung bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit der Grundstoffe sowie die einfache Verarbeitung sind Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit der Betonbauweise. Beton wird aus natürlichen Ausgangsstoffen hergestellt und ist in technischer und ökonomischer Hinsicht für modernes Bauen unverzichtbar. Dies wird durch den hohen Anteil dieses Baustoffs bei nahezu allen Tragwerksformen bestätigt.

Beton ist frei formbar

Was die Statik erlaubt und in eine Schalung passt, kann betoniert werden - schnell und effizient bei optimalem Materialeinsatz.

Beton ist schön

An Kraft und Ausdruck ist er nicht zu übertreffen. Beton zeigt sich selbstbewusst, Beton strahlt Würde aus oder Verspieltheit, je nachdem.

Beton ist monolithisch

Gerade weil er jede Form annehmen kann, ist Beton mehr als nur einfach eine Schicht. Sein Volumen, seine Masse und seine Tiefe sind für jeden Entwurf prägend.

Beton hat Charakter

Ein paar wenige Pigmente genügen, und schon wird Beton farbig. Seine Oberfläche ist eine Arbeitsfläche, die kaum einen Wunsch unerfüllt lässt.

«Beton hat eine spannende Vielfältigkeit und birgt ein grosses gestalterisches Potenzial. Der Baustoff wurde dank jüngsten Entwicklungen von seiner gestalterischen Trägheit erlöst und animiert zum Spiel zwischen Statik und Dynamik.»

Armand louis, architekt, atelier Oï

Wenn Beton zur Leinwand wird

Der unscheinbar wirkende Baustoff Beton eröffnet grosse gestalterische Möglichkeiten. Tadao Ando, Zaha Hadid und Banksy ist es gelungen, Beton geschickt in Szene zu setzen.

Church of the Light, Osaka

Tadao Ando: der Minimalist

Der japanische Minimalist verbindet die schlichte Ästhetik seiner Heimat mit modernen Bauweisen. Er verwendet Sichtbetonstrukturen, deren Grösse und Form traditionellen Reisstrohmatten ähneln. Sie werden nach Prinzipien der Geometrie und Wiederholung arrangiert, wodurch ihre stille, erhabene Wirkung verstärkt wird. Dank der schmalen Schlitze, die als Fenster dienen, herrscht ein besonderes Licht, das für eine ruhige, meditative Athmosphäre sorgt.

Vitra Feuerwehrhaus, Weil am Rhein

Zaha Hadid: die Schwerelose

Aus dem architektonischen Werk der irakischen Allround-Künstlerin Zaha Hadid scheint jede Schwere verschwunden zu sein - und das, obwohl bei der Realisierung ihrer Entwürfe tonnenweise Beton zum Einsatz kommt. Sie begriff den Baustoff als materielle Grundlage ihrer Arbeit; als Ausgangspunkt, den sie dann nach und nach durch andere Materialien ergänzte. Sie schätzte Beton vor allem wegen seiner rauen, erdigen Ausstrahlung. Hochglanzfassaden konnte sie hingegen wenig abgewinnen.

Bansky: der Untergrundkünstler

Die Street-Gemälde von Bansky sind echte Touristenmagnete. Während für die einen Banskys Fassadenbilder Schmierereien sind, wertschätzen andere sie als zeitgemässe Kunstform. Indem Bansky den öffentlichen Raum für seine Kunst nutzt, wird sie für jeden unmittelbar zugänglich. Das Besprühen von privaten und öffentlichen Gebäuden ist zwar verboten, in vielen Städten gibt es aber ausgewiesene Plätze, auf denen man sich austoben kann.

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