Faltenwurf in Beton – Eishockeystadion Swiss Life Arena Zürich

  • Eishockeystadion Swiss Life Arena Zürich, 2019 - 2022. Rendering: Caruso St John Architecs

  • Fotografie: Caruso St John Architects

  • Die detaillierte Reliefstruktur der Fassaden wird mit Matrizen erstellt, die bei den Längsfassaden zusätzlich mit der Schalung in eine konkave Form gebogen werden. (Rendering: Caruso St John Architects)

  • Das neue Muster der Sammlung steht auf der Ausstellungsfläche direkt am Eingang der Tössfeldstrasse 11. (Fotografie: Stefanie Müller De Pedrini)

Fachgespräch vom 29. Oktober 2019

Michael Schneider (Caruso St John Architects) und Patrick Gartmann (Ferrari Gartmann Bauingenieure) gewährten Einblick in die laufende Planung und sprachen am Fachgespräch mit Richard Mader (Marti Bauunternehmung), Roger Schelbert (NOE-Schaltechnik) und den Anwesenden über die Herausforderungen bei der Ausführung.

Ein riesiger Vorhang aus Ort-Sichtbeton wird das neue Eishockey-Stadion in Zürich umhüllen. Die Längsfassaden werden als konkave Wellen ausgebildet, bei den Nord- und Südfassaden erzeugt die profilierte Ortbetonstruktur eine Faltung, die sich um grosse Rundfenster legt. Dabei verleiht die textil anmutende, opake Fassade dem Stadion einen festlichen Ausdruck und übernimmt zugleich Witterungsschutz und tragende Funktion. Durch die direkte Bauweise in Ortbeton kann auf vorgehängte Betonelemente und zusätzliche Bauteile wie Wände und Stützen verzichtet werden, was Ressourcen schont und die regionale Wertschöpfung stärkt ohne mehr zu kosten.