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Aussenwandkonstruktionen mit Beton erreichen, je nach eingesetztem Material oder Gesamtkonstruktion, Spitzenwerte der Wärmedämmung. Neben der Energieeinsparung reduziert ein guter Wärmeschutz auch das Risiko baulicher Schäden durch wechselnde Temperatureinwirkungen von aussen.
Wärmespeicherfähigkeit. Beton wirkt sich aufgrund seiner Eigenschaften als Wärmespeicher positiv auf das Raumklima aus. Relevant ist hier ist vor allem die Oberflächentemperatur auf der Innenseite der Gebäudeaussenwände. Bei gleichbleibender Raumtemperatur dürfen sich diese Wandoberflächen im Sommer nicht zu sehr erwärmen, im Winter sollen sie nicht zu stark abkühlen. Gerade beim sommerlichen Wärmeschutz spielt die Wärmespeicherfähigkeit der Baustoffe eine wichtige Rolle, denn die Sonneneinstrahlung führt tagsüber zu einem Temperatur-anstieg, den Beton dank der hohen Wärmespeicherfähigkeit auffangen. In der kühleren Nacht wird die gespeicherte Wärme wieder an die Raumluft abgegeben. Umgekehrt nehmen die inneren Wandoberflächen im Winter die Wärme der Raumluft auf und geben sie bei der Nachtabsenkung der Heizungsanlage wieder ab. Massive Betonwände garantieren so das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima. Und unter einem Massivdach aus Beton herrschen auch in der Dachgeschosswohnung immer Wohlfühltemperaturen.
Eine weitere interessante Variante des energieeffizienten Bauens stellt der Einsatz von Dämmbeton dar, welcher durch seine poröse Struktur mit einem Luftporenanteil von rund 20% die statische und wärmedämmende Funktion in einem Gebäude ideal erfüllt. Dank der relativ hohen Mauerdicken erfüllt Dämmbeton den Architekten zudem den Wunsch nach monolithischer Bauweise in Sichtbeton - und eröffnet ihnen damit ein enormes gestalterisches Potenzial. Die guten Wärmeschutzeigenschaften von Dämmbeton sorgen für einen geringen Heizenergieverbrauch und damit für geringeren Ausstoss schädlicher Emissionen in der Nutzung.
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