Projekte, Interview
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Nachhaltiger Lebensraum im Zentrum

Wo früher geschraubt wurde, entsteht Neues: Am Rand von der Altstadt Sursee wächst auf dem ehemaligen Burkhardt-Areal ein lebendiges Wohnquartier. Das «Werkstädtli» vereint moderne Eigentumswohnungen, ein provisorisches Alterszentrum, Mietwohnungen, eine charaktervolle Architektur und viel Raum für Begegnung – eingebettet in ein nachhaltiges Gesamtkonzept nach dem SIA-Effizienzpfad Energie 2040.

Nachhaltiger Lebensraum im Zentrum
Samuel Stocker ist Geschäftsführer der Estermann Immobilien AG
Samuel Stocker ist Geschäftsführer der Estermann Immobilien AG

Raum für Neues: Samuel Stocker im Gespräch mit BETONSUISSE über Visionen, Verantwortung und den neuen Stadtbaustein am Rande von Sursee

Welche übergeordneten Ziele verfolgt Estermann Immobilien mit dem Projekt «Werkstädtli»?
Bereits bei der Projektakquise war uns bewusst, dass dieses Vorhaben unterschiedlichsten Interessen gerecht werden muss. Die Anforderungen der Korporation Sursee, die Bedürfnisse des Alterszentrums St. Martin als temporärer Nutzer sowie die Anliegen der Anwohnerschaft sollten bestmöglich ins Projekt einfliessen.

Als Teil der Estermann Baugruppe mit eigenem Baumeisterunternehmen war es uns zudem ein besonderes Anliegen zu zeigen: Auch im Massivbau lassen sich nachhaltige, werthaltige Gebäude realisieren. Unser Ziel ist es, hochwertigen Lebensraum zu schaffen – für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie für die Nachbarschaft.

Welche Rolle spielt das Zusammenspiel mit der Korporation Sursee?
Die Parzellen der Korporation Sursee und von uns weisen eine eher verwinkelte Form auf, die im Westen keine optimale Einzelbebauung erlaubt hätte. Beide Seiten haben das Potenzial einer gemeinsamen Entwicklung früh erkannt und profitieren heute gleichermassen davon. So lässt sich das vorhandene Grundstück ideal und im Sinne aller Beteiligten nutzen.

Welche Bedürfnisse der Bevölkerung standen im Zentrum und wie wurden diese eruiert?
Die direkte Nachbarschaft zum Alterszentrum St. Martin in Sursee legte früh nahe, einen Teil der Wohnungen gezielt für ältere Menschen zu planen. Für diese Konzeption wurde frühzeitig ein spezialisierter Berater beigezogen. Der konkrete Bedarf wurde in enger Abstimmung mit dem Alterszentrum ermittelt.

Ein zentrales Anliegen war zudem die Übergangslösung für das Pflegeheim: Während Abbruch und Neubau des Alterszentrums ziehen rund 70 Bewohnende vorübergehend in unseren Neubau. Anschliessend werden die Räumlichkeiten in altersgerechte Mietwohnungen und Gewerbeflächen umgenutzt. Diese Lösung machte ein kostenintensives und platzraubendes Container-Provisorium überflüssig.

Musste gegenüber der Stadt Sursee oder anderen Behörden eine Ökobilanz vorgelegt werden?
Die Ökobilanz wurde gemäss SIA-Merkblatt 2032 mit zertifizierter Software erstellt. Im Gestaltungsplan ist der Gebäudestandard 2019.1 verbindlich festgelegt. Für den Bereich Energieeffizienz wurde der Nachweis gemäss SIA-Effizienzpfad Energie (SIA-Merkblatt 2040) erbracht – die Ökobilanz bildet dabei einen integralen Bestandteil.

Warum wurde der SIA-Effizienzpfad Energie 2040 gewählt und wie wurde er konkret erfüllt?
Der SIA Effizienzpfad Energie wurde unter anderem gewählt, um beim Lüftungskonzept mehr Flexibilität zu ermöglichen. Gleichzeitig erlaubt er eine ganzheitliche Betrachtung der drei Bereiche Bauphase, Betrieb und Mobilität. Dank optimierter Materialien bei Dämmung, Dachabdichtung und vor allem beim Beton konnten sowohl der Zielwert als auch die Zusatzanforderungen erfüllt werden.

Inwiefern wurden alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – berücksichtigt?
Die Energieeffizienz, die Treibhausgasemissionen in den Bereichen Erstellung, Betrieb und Mobilität sowie ein gesundes Innenraumklima wurden durch die Erfüllung des Gebäudestandards 2019.1 sichergestellt. Die Wirtschaftlichkeit wurde durch eine kostenoptimierte Umsetzung der Vorgaben erreicht. Soziale Aspekte sind als integraler Bestandteil im Gebäudestandard verankert.

Wurde geprüft, ob bestehende Strukturen erhalten oder weitergebaut werden könnten?
Auf dem Gelände befand sich vor dem Abbruch eine alte Autowerkstatt. Von Anfang an war klar, dass die bestehende Bausubstanz den heutigen Anforderungen nicht gerecht werden kann. Zudem waren noch Tankanlagen auf dem Areal vorhanden. Die bestehende Einstellhalle erfüllte weder die heute geforderte Höhe noch die notwendigen Verkehrsflächen.

Was waren die entscheidenden Argumente für den Neubau?
Neben der unzureichenden Bausubstanz war vor allem die schlechte Ausnutzung des Grundstücks ein entscheidendes Argument. Auch städtebaulich entsprach die bestehende Struktur nicht mehr dem Charakter des Kleinstadtzentrums. Da das Areal nur ungenügend genutzt wurde und grosse Verkehrsflächen aufwies, gestaltete sich der Abbruch unkompliziert. Der Mehrwert eines nachhaltigen Neubaus wurde von allen Beteiligten klar anerkannt.

Wer hat über die Materialisierung entschieden? Welche Akteure waren involviert?
Als Projektentwickler waren wir grundsätzlich für die Materialwahl verantwortlich. Bereits bei der Ausschreibung des Studienauftrags wurde entschieden, dass das Gebäude als Massivbau realisiert wird. Als Bau- und Gipserunternehmen legen wir Wert darauf, die Wertschöpfung in unserem Hause zu halten. Dabei war es uns wichtig zu zeigen, dass ein traditioneller Massivbau klimafreundlich, langlebig und verantwortungsbewusst geplant und ausgeführt werden kann.

Im Zuge der Materialevaluierung arbeiteten wir eng mit dem Nachhaltigkeits- und Energieplaner (E4 Plus AG, Kriens), den Architekten (Ahaa, Luzern) sowie dem Baumanagement (Formis AG, Sursee) zusammen. Auch die ausführenden Unternehmen wurden frühzeitig in den Prozess eingebunden. Alle verwendeten Materialien sind gemäss ECO BKP ausgeschrieben und den Anforderungen entsprechend ausgewählt.

Welche alternativen Materialien wurden geprüft und aus welchen Gründen verworfen?
Es wurden zahlreiche Ansätze geprüft – von Lehmsteinen über Einsteinmauerwerk bis hin zu vorgehängten Fassaden. Auch verschiedene Dämmmaterialien standen im Vergleich. Zusätzlich wurde der Einsatz von Recyclingmaterial mit CO₂-Speicherung im Betongranulat untersucht. Ziel war es stets, das optimale Gleichgewicht zwischen Langlebigkeit und Ressourceneffizienz zu finden. Die gewählten Lösungen erfüllen dieses Verhältnis aus heutiger Sicht in hohem Masse. So wurden die ursprünglich geplanten Backsteinwände durch ressourcenschonende Kalksandsteinwände ersetzt. Beim Zement konnte dank der Forschungsarbeit unseres Betonlieferanten (MÜLLER-STEINAG BAUSTOFF AG, Rickenbach) eine Rezeptur mit deutlich reduzierten Emissionen gewählt werden, die die Basis für den neu entwickelten DEKAR®-Beton bildet. Zudem wird durch den Einsatz von Pflanzenkohle in den Betonelementen und der Umgebung ein grosser Teil der unvermeidbaren CO₂-Emissionen vor Ort gebunden.

Auf dem ehemaligen Gelände der Autogarage Burkhardt, wo einst gewerkelt und geschraubt wurde, entstehen moderne Alters- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen.
Auf dem ehemaligen Gelände der Autogarage Burkhardt, wo einst gewerkelt und geschraubt wurde, entstehen moderne Alters- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen.
In Zusammenarbeit mit der Korporation Sursee plant die Firma Estermann Immobilien AG auf dem Grundstück der ehemaligen Garage Burkhardt an der Münsterstrasse in Sursee ein Projekt, das viele Bedürfnisse der nahen Umgebung erfüllen wird.
In Zusammenarbeit mit der Korporation Sursee plant die Firma Estermann Immobilien AG auf dem Grundstück der ehemaligen Garage Burkhardt an der Münsterstrasse in Sursee ein Projekt, das viele Bedürfnisse der nahen Umgebung erfüllen wird.

Gab es Einwände oder Kritik zu bestimmten eingesetzten Baustoffen?
Ein zentrales Thema war die Menge des eingesetzten Betons. Unterschiedliche Anforderungen trafen hier aufeinander: Erdbebensicherheit, Statik, Schall- und Brandschutz erfordern zunehmend mehr Beton, während die Nachhaltigkeit möglichst geringe Mengen fordert. Diese teils widersprüchlichen Ansprüche führten zu intensiven fachlichen Diskussionen, besonders in den Bereichen Statik, Schallschutz und Nachhaltigkeit. Abgesehen davon blieb die Kritik gering, denn die Anforderungen des Effizienzpfades waren von Anfang an klar definiert. Da wir konsequent auf deren Einhaltung gesetzt haben, waren alle Beteiligten im Projektverlauf durchwegs zufrieden.

Es kam eine neue Betonrezeptur zum Einsatz. Welche Ziele wurden damit verfolgt?
Das Projekt hat ambitionierte CO₂-Höchstwerte für den Beton festgelegt: Das globale Erwärmungspotenzial (GWP) soll ≤ 133,6 kgCO2eq./m3 betragen - Produktion (Module A1-A3) und Entsorgung (Module C1-C4) berücksichtigt. Technisch mussten die Betone die Eigenschaften der Sorten B und C gemäss SN EN 206 erfüllen, eine ausreichend robuste Verarbeitbarkeit gewährleisten, um den ganzjährigen Witterungsbedingungen zu widerstehen, und gleichzeitig traditionelle Ausschalzeiten zu ermöglichen.

Wie viel CO₂ kann mit dieser Rezeptur konkret eingespart werden?
Es wurden zwei Betonsorten entwickelt. Sorte B hat einen GWP von 106,9 kg CO2eq./m3, während Sorte C einen GWP von 113,9 kg CO2eq./m3 aufweist. Damit wurde das Projektziel übertroffen und für die 5'500 m3 des Projekts konnten, im Vergleich zu einem Standardbeton im Hochbau (CEMII/B), Emissionsvermeidung von 479 Tonnen CO2eq. erzielt werden. Dies entspricht einer Reduktion um 43 %.

Im Gesamtprojekt sinkt somit gemäss den Berechnungen von unserem Nachhaltigkeits- und Energieplaner der Anteil des Betons an den Treibhausgasemissionen des Gesamtprojektes von 49 % auf 38 %. Die eingesparte CO₂-Menge entspricht etwa dem jährlichen Ausstoss von 40 Haushalten oder der Emission, die durch 80 Weltumrundungen mit dem Auto verursacht wird.

Welche Herausforderungen gab es in der Planung und Verarbeitung dieses Betons?
Innerhalb von nur sechs Monaten wurden marktreife Betonsorten (DEKAR®-Beton) entwickelt, die alle technischen, ökologischen und ökonomischen Anforderungen erfüllen. Dies war nur durch ein intensives Engagement und eine enge Zusammenarbeit möglich.

War Recyclingbeton auch ein Thema?
Zu Projektbeginn wurde der Einsatz von Recyclingbeton – sowohl mit als auch ohne CO₂-Speicherung im Betongranulat – geprüft. Recyclingbeton trägt zwar wesentlich zur Schonung von Ressourcen und zur Entlastung von Deponien bei, hat jedoch nur eine untergeordnete Bedeutung für die Ökobilanz im Hinblick auf das globale Erwärmungspotenzial (GWP). Deshalb wurde aus Priorisierungsgründen entschieden, diese Variante im vorliegenden Projekt nicht zu bevorzugen. In anderen Projekten kann die Entscheidung jedoch anders ausfallen.

Was waren die grössten Herausforderungen in der Planungs- und Realisierungsphase?
Leider ist es nach wie vor so, dass die meisten ressourcenschonenden Baustoffe teurer sind als die bisher verbauten, üblichen Produkte. Diese Mehrkosten waren und sind im Projekt eine Herausforderung. Zudem steckt man bei vielen Innovationen noch in den Kinderschuhen, Normen und Anforderungen verhindern den Einsatz von innovativen Lösungen oder zwingen den Bauherrn dazu, Garantierisiken einzugehen. Zudem beissen sich an vielen Orten die verschiedenen Anforderungen an Qualität, Langlebigkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Welche Erkenntnisse aus diesem Projekt werden Sie bei künftigen Vorhaben übernehmen?
Für uns als Bauunternehmen war die wichtigste Erkenntnis sicherlich in Bezug auf den Einsatz von ressourcenschonendem Zement. Dieser bietet einige Vorteile im Vergleich zum sonst oft im Rahmen von Nachhaltigkeitsansprüchen gefordertem CEMII/B und kann flexibler eingesetzt werden.

Zudem realisieren wir aktuell ganz in der Nähe ein Projekt, welches Minergie-P-Eco zertifiziert wird. Diese Zertifizierung stand beim Projekt «Werkstädtli» auch zur Diskussion. Wir gingen davon aus, dass der Effizienzpfad 2040 flexibler ist und wählten daher diese Variante. Im Rückblick stellt sich die Frage, ob die Wahl des Effizienzpfads gegenüber einer Minergie-P-Eco-Zertifizierung tatsächlich die bessere Entscheidung war. Bei einem künftigen Projekt würden wir diesen Entscheid wohl nochmals vertieft prüfen.

Was bedeutet das Projekt «Werkstädtli» für die zukünftige Entwicklung von Sursee?
Ich denke dieser Ort inmitten der Stadt Sursee erlebt mit dem Projekt eine Aufwertung, von welcher nicht nur die zukünftigen Bewohner des Areals, sondern auch die Menschen, welche in den umliegenden Häusern wohnen und arbeiten profitieren. Das Projekt zeigt, dass bestehende Industrieareale ressourcenschonend und nachhaltig aufgewertet werden können und so den Lebensraum für Mensch und Tier verbessert.

Welche Vision verfolgt Estermann Immobilien im Bereich des nachhaltigen Bauens?
All unsere eigenen Projekte werden zertifiziert und an Nachhaltigkeitsstandards geknüpft. Dies soll auch weiterhin so sein. Uns ist es wichtig, als Baugruppe die Nachhaltigkeit unserer Unternehmen unter Beweis zu stellen und auch neue Produkte, wie den genannten Zement oder Pflanzenkohle zu testen. Unsere Eigenprojekte dienen dabei als ideale Referenzobjekte, die dabei gesammelten Erfahrungen fliessen direkt in künftige Entwicklungen ein und können gezielt an externe Bauherrschaften weitergeben werden.

BETONSUISSE sprach mit Samuel Stocker, Geschäftsführer der Estermann Immobilien AG, über die Rolle des Betons, die Anforderungen an einen Neubau – und warum Nachhaltigkeit im Massivbau mehr ist als ein Versprechen. Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.

Weitere Informationen zur Überbauung

Auf dem ehemaligen Gelände der Autogarage Burkhardt, wo einst gewerkelt und geschraubt wurde, entstehen moderne Alters- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen. Mehr Infos unter: www.werkstädtli.ch

Haus A - Provisorium, Gewerbe und altersgerechte Mietwohnungen
Das Gebäude an der Münsterstrasse wird von 2027 bis 2029 vom Alterszentrum St. Martin Sursee genutzt. Während des Abbruchs und Baus des Pflegeheims ziehen die 70 Bewohnenden in unseren Neubau, der anschliessend zu altersgerechten Mietwohnungen und Gewerbeflächen umgenutzt und vermietet wird. Dank dieser Lösung kann auf ein flächenintensives und teures Container-Provisorium verzichtet werden.

Haus B1 -  11 Eigentumswohnungen
Im Haus B1 entstehen 11 moderne Eigentumswohnungen, die voraussichtlich ab Herbst 2024 verkauft werden. Die Wohnungen am Rande vom Städtli Sursee überzeugen mit ihrem hochwertigen Ausbau, effizienten Grundrissen und ihrer zentralen Lage sowie einem grosszügigen Gartenhof. Es sind 3½-, 4½- und 5½-Zimmer-Wohnungen geplant. 

Haus B2 - 11 altersgerechte Mietwohnungen
Im Gebäude B2 erstellen wir, in Zusammenarbeit mit der Korporation Sursee, 11 altersgerechte Mietwohnungen. Das Gebäude wird über ein gemeinsames Treppenhaus mit dem Haus B1 erschlossen. Auch das bestehende Gebäude der Korporation, St. Martinsgrund 4, wird mit der neuen Einstellhalle des Areals verbunden. So kann die heutige Einfahrtsrampe zurückgebaut werden und es entsteht wertvoller neuer Grünraum für die Bewohnenden.

Mehr Wissen rund um Beton:

Projekte, Kreislaufwirtschaft, Recyclingbeton

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