Die Anforderungen an das Bauen verändern sich. Klimaziele, neue Vorgaben und der steigende Anspruch an Ressourceneffizienz rücken die Planung stärker in den Mittelpunkt. Besonders bei effizienten Neubauten gewinnen die Treibhausgasemissionen aus Erstellung, Materialherstellung und späterem Ersatz von Bauteilen an Bedeutung.
BETONSUISSE zeigt im Whitepaper «Massiv nachhaltig», warum Nachhaltigkeit bereits im Entwurf beginnt. Es macht deutlich: Nicht einzig ein einzelner Baustoff entscheidet über die Umweltwirkung eines Gebäudes. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Standort, Gebäudekonzept, Tragwerk, Flächeneffizienz, Materialisierung, Gebäudetechnik und Nutzungsdauer.
Die wirksamsten Entscheide fallen früh. Wer den Flächenbedarf hinterfragt, Untergeschosse reduziert, kompakte Gebäudeformen entwickelt und Tragwerke gezielt optimiert, kann den Materialeinsatz und die Treibhausgasemissionen wesentlich beeinflussen. Erst danach folgen Fragen zur passenden Materialisierung, zu CO2-optimierten Rezepturen, Recyclingmaterialien oder zur Wiederverwendung.
Das Whitepaper beleuchtet fünf zentrale Hebel für die Dekarbonisierung im Hochbau:
• Suffizienz und Lage
• Struktur und Tragwerk
• Materialisierung
• Lebenszyklus und Nutzungsflexibilität
• Zirkularität, Rückbau und Wiederverwendung
Anhand von aktuellen Bauprojekten zeigt die Publikation, wie diese Hebel in der Praxis wirken. Die Beispiele reichen vom materialeffizienten Hochhaus über hybride Tragwerke bis zu Projekten, bei denen ein reduziertes Untergeschossvolumen oder eine optimierte Betonrezeptur einen wichtigen Beitrag leisten.
Das Whitepaper richtet sich an Bauherrschaften, Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie weitere Projektverantwortliche. Es bietet eine fundierte Orientierung für frühe Projektentscheide und zeigt, wie ökologische Ziele, Funktionalität, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit gemeinsam gedacht werden können.
Ergänzend steht eine Checkliste zur Verfügung. Sie unterstützt dabei, in jeder Projektphase die richtigen Fragen zu stellen. Von der Machbarkeit über das Vorprojekt bis zur Ausschreibung, Materialisierung und späteren Nutzung eines Gebäudes.